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Studien

Deutsche Automobil-Journalisten - eine ganz besondere Zielgruppe

Das VOK DAMS : ILM, Institut für Live-Marketing, Spezialist für Analyse, Strategieentwicklung und Maßnahmensteuerung, führte eine Studie durch, um die Wichtigkeit des Mediums „Live-Marketing“ für Automobiljournalisten zu erfahren. Einer der wichtigsten Kommunikationskanäle für Automobilhersteller ist die Automobilfachpresse. Eine der heißen Fragen in diesem Zusammenhang ist ob der Weg in die Berichte der Automobiljournalisten über groß angelegte Events führt, oder eher über nüchtern aufbereitete Produktinformationen.

Ziel der Untersuchung ist es, die real existierenden Bedürfnisse der für die Automobil-Industrie extrem wichtige Zielgruppe der Automobiljournalisten im Bezug auf Events zu ermitteln. Dabei konzentriert sich die Studie nicht nur auf die inhaltliche Gestaltung solcher Produkt-Neuvorstelllungen, sondern auch auf die Struktur der Zielgruppe an sich, sowie deren Ansprüche an Informationsangebot und Betreuung.

 

Die Key-Findings der Studie sind folgende:

1. Im Fokus der idealen Produkt-Neuvorstellung steht das Auto.

2. Kurze und informative Veranstaltungen werden bevorzugt.

3. Ein deutlich reduziertes Rahmenprogramm ist von Vorteil.

Die Journalisten sehen das Kommunikationsmedium „Event“ als sehr wichtigen Bestandteil der Meinungsbildung bei neuen Produkten. 62,89% der Befragten gaben dies an. Ebenfalls von hoher Wichtigkeit gilt während der Veranstaltung eine individuelle Fahrerprobung (54,64%). Als relativ unwichtig gilt hingegen das Rahmenprogramm des Events (1,03%). Des Weiteren bevorzugen 55,76% eine zielgerichtete Präsentation des Produkts innerhalb eines Tages. Als besonders wichtige Elemente während eines Events sind Produktinformationen und Fahrerlebnis anzusehen. Networking mit den Herstellern und Produktpräsentation sind im Gegensatz zu Networking mit Kollegen und Wahl des Tagungsortes ebenfalls von Wichtigkeit. Letztere Punkte spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Auf die Frage, welches die häufigsten Fehler bei Events im Rahmen von Produkteinführungen sind, gab die Mehrzahl als Hauptfehlerquelle die Projektorganisation vor Ort an. Als eine geringe Fehlerquelle werden die Faktoren Veranstaltungsort, Teilnehmerzahl und die Dauer des Events angesehen.