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Colja Dams, CEO VOK DAMS im Digital Event Studio. Copyright: Offenblende/ Oliver Wachenfeld

Hybrid Events Nachfrage steigt

 

VOK DAMS – Hybrid Event Nachfrage steigt

Als Kommunikationsagentur haben sich bei uns die Schwerpunkte verändert. Waren es Anfang des Jahres noch ca. 70% live und 30% digitale Events, so verschob sich das zwischen März und Ende Mai zu fast 90% digitalen Events. Aktuell erleben wir, dass Kunden eine Mischung aus live und online Formaten, sogenannte Hybrid Events anfragen. Wir sind überzeugt, dass Hybrid Events die Branche maßgeblich prägen werden, denn sie ermöglichen eine Teilnahme parallel live vor Ort und digital von überall aus der Welt. Gleichzeitig benötigen solche Formate, ebenso wie virtuelle Events, ganz neue Konzepte und Herangehensweisen, sowohl inhaltlicher als auch technischer Natur. Einfach einen „Live“-Event zu nehmen und online zu veranstalten, das reicht nicht und wird das Kommunikationspotential nicht ausschöpfen und die Wirkung der Kommunikation schmälern. Das lernen auch gerade unsere Kunden, die zunehmend zurückkommen und unsere Online- und Hybrid-Expertise anfragen. Es erkennen aber auch Eventtechniker, Konzeptioner und diejenigen, die uns auf der Suche nach neuen Lösungen und Möglichkeiten ansprechen.

Was uns hier massiv hilft und für die Zukunft zuversichtlich stimmt: Wir starten nicht bei null, sondern haben seit Jahren unsere Erfahrungen und Kompetenzen im Digital-, Virtuell- und Hybrid-Bereich aufgebaut. So hat VOK DAMS bereits vor einigen Jahren Plattformen für Digital, Virtual, und Hybrid Events entwickelt.
Gleichzeitig haben wir mit der Umstrukturierung unserer Agentur zu einer agilen Agentur bereits viel Erfahrung im remote und standortübergreifenden Arbeiten gesammelt und das eigenverantwortliche Arbeiten gestärkt. Das ist uns in den letzten Monaten sehr zugute gekommen und wir sind dankbar und stolz auf unsere Mannschaft, die unter harten Bedingungen so gut und motiviert die Stellung gehalten hat. Vielleicht kann man also sagen, dass die Corona-Pandemie ein Katalysator für Entwicklungen im Kommunikationssektor war, die im Zuge der Digitalisierung ohnehin gekommen wären, nur wahrscheinlich etwas langsamer und weniger intensiv.

Was uns weiterhin zuversichtlich stimmt: Die Branche hat gute Ideen für Hygienekonzepte erarbeitet. Mit Erfolg: Erste Events finden in China und in Europa bereits wieder statt – wenn auch in häufig kleinerem Ausmaß als vorher. Anstelle einer Veranstaltung für 3.500 Teilnehmer brechen wir diese jetzt in 25 regionale Veranstaltungen runter. Wir haben an jedem unserer Standorte weltweit die ersten Fachkräfte für Hygiene im Veranstaltungswesen ausgebildet, die zusammen mit den lokalen Behörden vor Ort rechtssichere Hygienekonzepte entwickeln und unseren Kunden mit Expertenwissen beratend zur Seite stehen.

Wir blicken also durchaus ein wenig gebeutelt aber zuversichtlich in die Zukunft. Auch weiterhin wird es die zwischenmenschliche, die Live-Kommunikation sein, welche die ganz wesentlichen Impulse im Marketing und in der Vermittlung und Verankerung von Botschaften gibt. Hier ändern sich gerade die Abstände und Möglichkeiten – aber es bleibt doch so, dass die Kommunikation von Mensch zu Mensch fundamental wichtig und wirkungsvoll bleibt. Und das ist eben auch etwas, das wir aus den letzten Wochen gelernt haben: wie wichtig das Miteinander und die Kommunikation untereinander ist, und dass wir umso mehr gute Konzepte brauchen, die dieses über eine Distanz von 1,5 Metern oder über virtuelle Kanäle hinweg ermöglichen. Denn es gibt nichts, was mehr wirkt und mehr erreicht, als die Kommunikation von Mensch zu Mensch.